DrængR
Mein Lieblingswikinger ist wieder unterwegs. Und der ganze Rest auch, nebst Wolfsrudel.
Eine wie immer reich bebilderte Zusammenfassung der vielversprechenden und amüsanten ersten Folge aus der dritten Staffel True Blood gibt es hier.
Mein Lieblingswikinger ist wieder unterwegs. Und der ganze Rest auch, nebst Wolfsrudel.
Eine wie immer reich bebilderte Zusammenfassung der vielversprechenden und amüsanten ersten Folge aus der dritten Staffel True Blood gibt es hier.
Inzwischen sind zwei neue True Blood Mini-Episoden erschienen:
Minisode 4 — Sam
Minisode 5 — Bill
In drei Wochen (am 13.06.) startet die dritte Staffel auf HBO.
Die Winterpause ist vorbei! Erfreuliche Vampirnachrichten haben mich aus meinem Eisblock getaut.
Die dritte Season von True Blood wirft ihre Schatten voraus, nicht nur mit einer Preview, seit drei Wochen gibt HBO zusätzlich wöchentliche Zuckerl in Form von Minisodes aus, die zwischen den beiden Seasons verortet sein sollen.
Bisher erschienen:
Minisode 1 — Eric & Pam
Minisode 2 — Jessica
Minisode 3 — Sookie, Tara and Lafayette
Außerdem für Zwischendurch erfreulich ist eine seit Januar laufende Fangeschichte namens Goodnight, Noises Everywhere.
Sie stammt aus dem Twilightuniversum und ist weder schlüssig bis ins letzte Detail noch hochliterarisch, aber die Grundgeschichte (eine Epidemie hat die gesamte Erdpopulation dahingerafft, inklusive aller Tiere, Insekten, Pflanzen, die einzigen Überlebenden sind — natürlich — Bella und Edward) ist spannend.
Lesen an langweiligen Sonntagnachmittagen empfohlen.
Hell, yeah! Endlich mal wieder ein Vampirfilm, der sich nicht ernst nimmt, vor lauter mythischen Kreaturen nur so summt und schillert und verspricht, sehr viel Spaß zu machen: The Vampire’s Assistant.
Basierend auf der Cirque du Freak Buchreihe von Darren Shan (eigentlich Darren O’Shaughnessy), der seinen Hauptcharakter, einen Schuljungen, nach sich benannt hat und seit 2001 Bücher schreibt, wie andere Leute Wurstbrote verzehren. Andauernd nämlich. Gut, der Vergleich war nicht so besonders, der Trailer hingegen schon:
I ♥ Current TV.
Was ich an True Blood (unter anderem) wirklich mag, ist, dass alle Episoden nach einem Lied benannt sind, das entweder einen signifikanten Moment untermalt oder die Folge abschließt.
Übermorgen flackert der Abschied der zweiten Staffel unter anderem zu (nehme ich an) “Beyond Here Lies Nothin’” von Bob Dylan über die Monitore, der Promotionclip dazu wird erfreulicher- und passenderweise untermalt von Depeche Modes “Corrupt”.
Basierend auf einer Buchreihe, deren erste vier Teile 1991/1992 veröffentlicht wurden und die just 2009 fortgesetzt wurde (so ein Zufall), wird morgen bei CW der erste Teil der Serie “The Vampire Diaries” anlaufen.
Die Geschichte (guter Bruder und böser Bruder kämpfen um das Herz eines Mädchens) klingt erstmal etwas abgeschmackt und die Darsteller (glatte Teenagerdamen, mehr oder weniger hübsche Herren) reizen mich nicht auf Anhieb.
Alles in allem erinnert das ganze zudem (traurige, 17-jährige Dunkelhaarige trifft tiefsinnigen Vampir in Highschool) etwas an Twilight. Obwohl die ersten Bücher der Reihe, wie gesagt, wesentlich älter sind, denke ich, dass CW hier versucht, auf den derzeit rasant rollenden (Teenie-)Vampirzug aufzuspringen. Dass die Hauptfigur im Buch als blauäugige, hellhaarige Eisprinzessin beschrieben wird und in der Serie nach Rehäuglein Bella aussieht, nährt meine bösen Gedanken. Ich will nicht unken, aber die Idee, dass eventuell sogar der Sender der Autorin den Anstoß gab, die Serie fortzuführen, liegt nicht fern. Was für True Blood/Sookie Stackhouse funktioniert hat, könnte auch hier klappen: romantische, spannende Serie macht ZuschauerInnen zu LesernInnen.
True Blood hingegen rauscht gerade dem Finale der 2. Season entgegen. Ab 13.09.2009 ist dann erstmal für ein Dreivierteljahr Northman-Pause. Tragisch.
Pardon, ich war die letzten Tage zu viel damit beschäftigt, mit Schaum vor dem Mund Bilder von Eric Northman zu betrachten, meinen Urlaub einzuläuten und habe darüber (“oh, dang”) glatt vergessen, etwas neues zu posten.
Eben bin ich über das Endless Night Festival in New Orleans (klingt spannend) auf eine Bewegung gestoßen, die ich nie und nimmer für möglich gehalten hätte, die indes seit einigen Jahren existiert: Gothic Belly Dance. Absurd. Und lustig. Die ausübenden Damen nennen sich z.B. Hips of Destruction (!) oder Bellycraft. Ich kann Videos dieser Tanzform nicht betrachten, ohne in latente Verwirrung wegen der Kombination aus orientalischem Busengewirbel und gruftiger Ernsthaftigkeit zu verfallen. So oder so: schon allein aufgrund der im ersten Augenblick unmöglichen Kombination hege ich Sympathien. Keep going, Hips of Destruction!
Neuigkeiten aus der Vampirwelt:
+ Charlaine Harris beendet gerade den 10. Band der Sookie Stackhouse Reihe. Ich bin sehr gespannt, insbesondere der uber-Ericfan in mir will wissen, wie alles weitergeht.
+ Nicht neu, sondern alt: der Comte Saint-Germain wird in Vampirliebhaberkreisen als möglicher “echter” Vampir gehandelt. Alles sehr unwahrscheinlich, aber lustig, weil mit historischen Fakten gespickt.
+ Für alle unter euch, die außer Vampiren auch Werwölfe mögen und dazu ein Faible für MMORPGs haben, hat Blizzard eine interessante Erweiterung von World of Warcraft angekündigt: im nächsten Update (Cataclysm) ereilen uns (u.a.) Worgen.
Thirst, der dieses Jahr in Cannes mit dem Jurypreis geehrt wurde, handelt von einem Priester, der nach einer misslungenen medizinischen Behandlung zum Vampir wird und danach prompt seine Triebe und Impulse nur noch schwer kontrollieren kann.
Für die Regie verantwortlich zeichnet der Koreaner Park Chan-wook (u.a. Oldboy, Sympathy for Mr. Vengeance). (Eingebunden will der Trailer scheinbar die englischen Untertitel nicht zeigen, bei YouTube schon):
Der art house Horrofilm Vampire Diary spielt am Rande der Vampire/Goth-Szene Londons. Als früherer Teil der Gruftiszene finde ich diese zu plakativ und unrealistisch dargestellt, aber das ist (abgesehen von der Musikauswahl) auch schon mein letzter Kritikpunkt an dem Film.
Der Film gewinnt durch die Wahl der Mittel. Die Bilder wechseln zwischen HD, einer professionelleren Handkamera und der krisseligen Minicam von Vicki. Sowas glückt nicht immer, hier aber schon. Die Geschichte geht im Groben so: Dokumentarfilmerin Holly und Vampir Vicki gehen eine obsessive Liebesbeziehung ein und strudeln im Lauf des Films durch gruslige, erotische und blutige Szenen nachvollziehbar ihrem persönlichen Abgrund entgegen. Auf der Strecke bleiben dabei am Ende beide.
Der zugehörige Trailer stellt den Film leider schlechter dar, als er ist, weswegen ich ihn nicht einbinde. Abgesehen davon: Anschauempfehlung!